Heute möchte ich mit Dir/Ihnen zwei Nachrichten aus der Welt der Missionare vom Kostbaren Blut teilen, die mich in letzter Zeit erreicht haben und mich freuen. In der Nachricht aus Kolumbien wird P. Oscar Quiroz erwähnt, dessen Priesterweihe in Bogotá ich mitfeiern durfte. Die zweite Mitteilung hat mit der Reise von Papst Leo nach Spanien in diesem Monat und der Pfarrei Orcasitas in Madrid zu tun, wo ich ein knappes Jahr mit den spanischen Mitbrüdern leben durfte. Während dieser Zeit wohnte mit uns auch ein junger Mann aus Senegal, der damals ohne gültigen Aufenthaltsstatus war.
Aus Kolumbien:
Auf unserer (Lateinamerikanischen,
A.S.) Provinzversammlung im Februar wurde einstimmig beschlossen,
dass wir die Leitung der Pfarrei San Carlos Borromeo in der
Erzdiözese Villavicencio übernehmen werden. Sie liegt in der
Gemeinde San Carlos Guaroa, in der kolumbianischen Ebene und fünf
Stunden von Bogotá entfernt. Das Wetter unterscheidet sich von dem
in Bogotá; die Temperaturen liegen zwischen 80 und 100 Grad (in
Celsius: 27-38, A.S.) und es gibt eine lange Regenzeit.
In der
Kongregation gibt es eine Redensart, wonach es Teil unseres Charismas
ist, dorthin zu gehen, wo andere nicht hingehen wollen. Dies ist nun
für uns Wirklichkeit geworden. Niemand in der Erzdiözese wollte die
Leitung der Pfarrei übernehmen, und das aus gutem Grund. Der
ehemalige Pfarrer war in einige Skandale verwickelt; bevor er die
Pfarrei verließ, ließ er das Pfarrhaus abreißen und verkaufte das
Pfarr-Auto, zu dessen Anschaffung die Gemeindemitglieder beigetragen
hatten. Aus diesem Grund begannen die Menschen, sich von der Pfarrei
zu distanzieren, und wurden gleichgültig.
Die Patres Oscar Quiroz und Joseph Deardorff übernahmen am 22. März im Rahmen einer Feier, an der der örtliche Bischof, unser Provinzial sowie weitere Mitglieder des Distrikts teilnahmen, offiziell die Leitung der Pfarrei. Unsere Anwesenheit hat unter den Menschen neue Hoffnung geweckt, und während der Karwoche war ihre Beteiligung beeindruckend. Da in der Kirche nicht genügend Platz für alle war, feierten wir das Triduum draußen auf dem Platz. Es gibt viel zu tun, aber wir haben die Freude zu wissen, dass dies der Ort ist, an dem der Herr uns haben will. Betet für uns, während wir unseren Weg fortsetzen. (https://www.preciousbloodus.org/blog/a-dream-come-true-in-colombia)
Aus Spanien:
Vor einigen Tagen sprach eine
Migrantenfamilie aus Peru (Jorge, Liliana und Dhana) in Madrid vor
Papst Leo. Sie berichteten, wie die katholische Gemeinde sie mit
offenen Armen aufgenommen habe, insbesondere – so Jorge – die
CPPS-Gemeinde der Pfarrei der Missionare vom Kostbaren Blut in
Orcasitas, Madrid. Die CPPS-Familie ist von diesem eindrucksvollen
Zeugnis tief bewegt und dankt dem Herrn für die Anwesenheit unserer
Brüder und Schwestern unter uns.
Klicken Sie auf den Link, um
einen Ausschnitt der Rede auf Spanisch
anzusehen:
https://www.facebook.com/watch/?v=2019182638673832
(https://www.cppsmissionaries.org/peruvian-migrant-family-tells-pope-leo-how-they-were-welcomed-by-the-cpps-community-of-orcasitas-madrid/)
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